Karl-May-Gesellschaft

Karl-May-Gesellschaft
(KMG)
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 22. März 1969
Sitz Radebeul
Zweck Wissenschaftliche Aufarbeitung von Leben und Werk des Schriftstellers Karl May
Vorsitz Florian Schleburg
Geschäftsführung Markus Böswirth, Stephan Lesker
Mitglieder 1455 (2024)
Website www.karl-may-gesellschaft.de

Die Karl-May-Gesellschaft (KMG) wurde 1969 gegründet und beschäftigt sich mit Leben und Werk des Schriftstellers Karl May. Sie ist Herausgeberin der Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft (JbKMG), die seit 1970 erscheinen, der Vierteljahrshefte Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft (M-KMG) und KMG-Nachrichten sowie von Sonderheften, Materialienbänden und Nachdrucken von Mays Werken. Sie zählt etwa 1.700 Mitglieder; aktueller Vorsitzender ist Florian Schleburg, seine Stellvertreter Gunnar Sperveslage und Joachim Biermann. Alle zwei Jahre führt sie einen Kongress durch, zuletzt 2011 in Wolfenbüttel, 2013 in Radebeul, 2015 in Bamberg, 2017 in Bad Kösen, 2019 in Mainz sowie – nach pandemiebedingter Verschiebung – im Oktober 2022 in München. Der Kongress 2023 fand in Dortmund statt, der 2025 in Rostock. Für 2027 ist Frankfurt am Main geplant, für 2029 Leipzig.

Auf der Website gibt es vielfältige Informationen zu May; viele der Publikationen liegen als Scans vor, May-Texte als digitale Nachdrucke. Es gibt umfangreiche Kataloge zur Sekundärliteratur und das wohl ausführlichste Linkverzeichnis. Mitglieder der Gesellschaft setzen seit Juni 2007 in Zusammenarbeit mit dem Karl-May-Verlag (Bamberg) und der Karl-May-Stiftung die historisch-kritische Ausgabe der Werke Karl Mays fort.

  1. o. A.: Karl-May-Gesellschaft. Karl-May-Gesellschaft e. V., abgerufen am 19. April 2012.