Karmelitenkloster Bamberg
Das Kloster St. Maria und St. Theodor am Kaulberg ist ein Kloster in Bamberg und gehört kirchlich zum Erzbistum Bamberg. Die 1157 gegründete Zisterzienserinnenabtei, die bis zu ihrer Auflösung 1554 den Charakter eines adeligen Nonnenstifts mit benediktinischer Regel angenommen hatte, diente 1589 bis 1802 bzw. dient wieder seit 1902 als Kloster der Karmeliten. Während Kirche, Krypta, Petruskapelle, Provinzialverwaltung und ein als Konvent genutztes Wohnhaus Am Knöcklein im Eigentum des Ordens verblieben, wurden Klausurbereich und Brauhaus 2020 bis 2025 zur Wohnanlage Kloster Karree umgebaut.
Weite Teile der Anlage, die sich vollständig im Ensemble „Altstadt Bamberg“ bzw. der UNESCO-Welterbestätte „Altstadt von Bamberg“ befindet, stehen als Einzeldenkmäler unter Schutz. Die im Kern romanische, von Leonhard Dientzenhofer barockisierte Klosterkirche und der Kreuzgang, der Ende des 14. Jahrhunderts in anachronistischen romanischen Formen errichtet wurde, stellen die kunstgeschichtlich bedeutsamsten Teile des Klosters dar. Der Um- und Ausbau der Klausur 1737 bis 1739 geht auf Entwürfe von Balthasar Neumann zurück.
- ↑ DenkmalAtlas 2.0. Abgerufen am 20. Oktober 2025.