Kartause Prag

Die Kartause Prag (auch Garten der seligen Jungfrau; Kartause Mariengarten; lateinisch Hortus Beatae Mariae, tschechisch Zahrada Panny Marie) war das älteste Kloster des Kartäuserordens in Böhmen. Es wurde vom böhmischen König Johann von Luxemburg im Jahre 1342 gegründet und höchstwahrscheinlich mit Mönchen aus der Kartause Mauerbach besiedelt. Die zu Beginn der Hussitenkriege 1419 zerstörte Kartause wurde nicht wieder aufgebaut. Ihre Besitzungen lagen auf dem Gebiet des späteren Prager Stadtteils Smíchov.

  1. Nach cs:Újezd (Malá Strana) wurde das Gebiet schon 1360/62 der Prager Kleinseite eingegliedert.