Kartierung (Ökologie)
Eine Kartierung in der Ökologie ist eine Erfassung des Inventars an Landschafts- und Artgruppen in einem definierten Gebiet. Nach Methode und Ziel unterscheidet man eine Reihe von Kartierungen.
- Biotopkartierung erfasst die Lebensräume in einem bestimmten Gebiet, um diese hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Naturhaushalt zu bewerten. Biotopkartierungen werden meist im Auftrag von Behörden durchgeführt, aber auch von naturschutzinteressierten Privatleuten, etwa in Naturschutzverbänden oder im Rahmen von Forschungsarbeiten.
- faunistische und floristische Kartierungen (Brutvogelkartierung, Vegetationskartierung etc.)
- ↑ C. Troll: Landschaftsökologie. In: R. Tüxen (Hrsg.): Pflanzensoziologie und Landschaftsökologie. Bericht über das 7. Internationale Symposion in Stolzenau/Weser 1963 der Internationalen Vereinigung für Vegetationskunde, 1968, S. 1–21, Den Haag, Junk.
- ↑ C. Troll: Geoecology and the world-wide differentiation of high-mountain ecosystems. In: C. Troll (Hrsg.): Geoecology of the highmountain regions of Eurasia, S. 1 – 12. Erdwiss. Forschung, Wiesbaden 1972.
- ↑ J. Schmithüsen: Der wissenschaftliche Landschaftsbegriff. In: Mitt, . Flor.-soziol. Arbeitsgem. N.F., Band 10, 1963, S. 9–19.
- ↑ H. Dierschke: Die naturräumliche Gliederung der Verdener Geest. In: Forschungen zur deutschen Landeskunde, Band 177, 1969, S. 113 ff.
- ↑ S. E. Stumpel-Rienks: De botanische waardering van ecotopen als bijdrage tot een globale waardering van het natuurlijk milieu. In: Gorteria, Band 7, 1974, S. 91–98.