Karzinoid

Klassifikation nach ICD-10
E34.0 Karzinoid-Syndrom
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
5B10 Karzinoidsyndrom
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Unter dem veralteten, nicht immer einheitlich verwendeten Begriff Karzinoid versteht man in der Medizin eine bestimmte Sorte von neuroendokrinen Tumoren (NET). Die typischen Symptome (Erröten, Durchfall und Bronchospasmus), die im Rahmen von Karzinoiden auftreten, werden in ihrer Gesamtheit auch als Karzinoidsyndrom bezeichnet (Synonyme: Steiner-Voerner-Syndrom oder Cassidy-Scholte-Syndrom). Meist wird ein Karzinoidsyndrom durch eine übermäßige Sekretion von Serotonin verursacht. Eine potentiell lebensbedrohliche Form des Karzinoidsyndroms wird Karzinoidkrise genannt.

  1. M. Grand, A. Thielken u. a.: Pathologie neuroendokriner Neoplasien. Angepasste Klassifikation, Gradierung und TNM Einteilung 2017: „Nomen est omen?“ In: Therapeutische Umschau, 2017, S. 190–196.