Kastell Altrip
| Kastell Altrip | |
|---|---|
| Alternativname | Alta Ripa |
| Limes | Donau-Iller-Rhein-Limes Germania I, (Strecke 1, Rheinlinie) |
| Datierung (Belegung) | valentinianisch, spätes 4. bis 5. Jahrhundert n. Chr. |
| Typ | Kohortenkastell |
| Einheit | * Milites Martenses, * Foederati? |
| Größe | 0,5 ha |
| Bauweise | Steinbauweise |
| Erhaltungszustand | trapezförmige Anlage mit polygonalen Eck- und quadratischen Tortürmen, obertägig keine Reste sichtbar |
| Ort | Altrip |
| Geographische Lage | 49° 25′ 58,8″ N, 8° 30′ 7,2″ O |
| Höhe | 95 m ü. NHN |
| Vorhergehend | Kastell Rheingönheim (nördlich) |
| Anschließend | Kastell Speyer (Noviomagus/Nemetae) (südlich) |
Kastell Altrip ist ein spätantikes Kastell des Rheinlimes auf dem Gebiet der Gemeinde Altrip, Rhein-Pfalz-Kreis, in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Das Lager war Teil des letzten massiven Verstärkungs- und Ausbauprogramms des Rheinlimes unter Valentinian I. und wurde in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. gegründet. Alta Ripa ist ein gutes Beispiel für die valentinianischen Befestigungsanlagen in der Spätphase des Rheinlimes. Es kontrollierte – gemeinsam mit zwei kleineren Burgi – die Reichsgrenze am Zusammenfluss von Rhein und Neckar.