Kastell Kösching

Kastell Kösching
Alternativname Germanicum
Limes ORL 74 (RLK)
Strecke (RLK) Rätischer Limes,
Strecke 15
Datierung (Belegung) Frühjahr 80 n. Chr.,
bis um 242/243 n. Chr.
Typ Alenkastell
Einheit a) Ala I Augusta Thracum (?)
b) Ala I Flavia Gemelliana
Größe 216 × 197 m (= 4,3 ha)
Bauweise a) Holz-Erde-Lager
b) Steinkastell
Erhaltungszustand vollständig überbaut
Ort Kösching
Geographische Lage 48° 48′ 39″ N, 11° 29′ 59″ O
Höhe 388 m ü. NHN
Vorhergehend Kastell Nassenfels (westlich)
Anschließend Kastell Pförring (östlich)
Vorgelagert Kastell Böhming (nordwestlich)
Kleinkastell Güßgraben (nördlich)
Kleinkastell am Hinteren Seeberg (nordöstlich)

Das Kastell Kösching (antiker Name Germanicum) war ein römisches Militärlager auf dem Gebiet des heutigen Marktes Kösching im Landkreis Eichstätt in Bayern. Das Alenkastell wurde als Standort einer berittenen römischen Einheit zur Limesverteidigung im Frühjahr 80 n. Chr. errichtet.