Kastell Rißtissen

Kastell Rißtissen
Alternativname Riusiava (umstritten)
Limes Rätischer Limes
Abschnitt ältere Donaulinie
Datierung (Belegung) A) Kastell
A.a) um 45/50 bis um 70
A.b) um 70 bis um 90/95
B) Nachfolgebau
um 100 bis 105 (max. 110)

Vicus: 50/70 bis um 260
Typ Kohorten- oder Vexillationskastell
Einheit unbekannt
Größe A.a) 1,7 ha
A.b) 1,9 ha
B) ungeklärt
Bauweise A.a) Holz-Erde-Lager
A.b) Holz-Erde-Lager,
teils Innenbauten aus Stein
B) Steinbauten
Erhaltungszustand überbautes Bodendenkmal
Ort Ehingen-Rißtissen
Geographische Lage 48° 16′ 6,5″ N,  50′ 0,5″ O
Höhe 504 m ü. NHN
Vorhergehend Kastell Emerkingen (Westsüdwest)
Anschließend Kastell Unterkirchberg (Ostnordost)

Das Kastell Rißtissen ist ein ehemaliges römisches Auxiliarkastell der älteren Donaulinie des Rätischen Limes auf dem Gebiet des heutigen Ehinger Ortsteils Rißtissen in Baden-Württemberg.

  1. Robert Knorr: Rißtissen, das Riusiava des Ptolemäus. In: Germania. Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts. Jahrgang 16, 1932. De Gruyter, Berlin. S. 143 f.
  2. Oscar Paret: Württemberg in vor- und frühgeschichtlicher Zeit. Kohlhammer, Stuttgart 1961, S. 402.
  3. Rolf Nierhaus: Zu den topografischen Angaben in der Geographie des Klaudios Ptolemaios über das heutige Süddeutschland. In: Fundberichte aus Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S. 475ff., (downloadbar auf den Webseiten der Universitätsbibliothek Heidelberg).
  4. Jürgen Meyer: Rätselhafte Spuren auf der Alb. Oertel & Spörer, Reutlingen 2007.