Keimruhe
| Übergeordnet |
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| Dormanz Reproduktion |
| Untergeordnet |
| Eintritt/Wartung/Beendigung der Keimruhe |
| Gene Ontology |
| QuickGO |
Die Keimruhe ist eine Form der Dormanz (Entwicklungsverzögerung), die sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren auftritt. Bei Säugetieren spricht man auch von Vortragezeit, während für Vögel der Begriff Eiruhe verwendet werden kann.
Tierarten stoppen bei der Keimruhe die embryonale Entwicklung, zwischen der Befruchtung und der Geburt. Diese Keimruhe, während der die Trächtigkeit pausiert, wird auch als Vortragezeit bezeichnet und tritt bei zahlreichen Wildtieren, wie z. B. Bären, Robben, Seelöwen und Rehen auf.
Es wird zwischen einer optionalen bzw. fakultativen und einer obligaten Keimruhe unterschieden, die unabhängig von äußeren Bedingungen eintritt.
- ↑ Johanna Kauffert, Christian Ehrmantraut, Peter Mikula, Piotr Tryjanowski, Anette Menzel, Andreas König: Matching the green wave: growing season length determines embryonic diapause in roe deer. In: Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences. Band 292, Nr. 2047, Mai 2025, ISSN 1471-2954, doi:10.1098/rspb.2024.2903, PMID 40393484, PMC 12092121 (freier Volltext) – (royalsocietypublishing.org [abgerufen am 30. Mai 2025]).