Keuschheitsgürtel

Ein Keuschheitsgürtel ist ein stabiler (oft metallverstärkter), mit einem Schloss versehener Gürtel, der den Genitalbereich so umschließt, dass sexuelle Aktivitäten wie Geschlechtsverkehr oder Masturbation stark erschwert oder unmöglich werden.

In modernen Varianten sind Keuschheitsgürtel seit dem 20. Jahrhundert bekannt und werden insbesondere für BDSM-Praktiken oder für erotische Rollenspiele genutzt. Für eine von Männern getragene Variante hat sich der Begriff Peniskäfig etabliert.

Die Vorstellung, dass Keuschheitsgürtel für Frauen im mittelalterlichen Westeuropa verbreitet gewesen seien, um ihre eheliche Treue sicherzustellen, ist ein verbreiteter historischer Mythos.