Kieselgel
| Allgemeines | |||||||||||||
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| Name | Kieselgel | ||||||||||||
| Andere Namen |
Siliciumdioxid, kolloidal | ||||||||||||
| Summenformel | SiO2 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser, geruchloser, hygroskopischer, nicht brennbarer Feststoff | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 60,08 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||
| Dichte |
2,2 g·cm−3 | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
1710 °C | ||||||||||||
| Siedepunkt |
2230 °C | ||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Kieselgel, Kieselsäuregel oder Silikagel (englisch silica gel) ist ein farbloses, amorphes Siliciumdioxid von gelartiger, gummiartiger bis fester Konsistenz. Es besitzt eine große innere Oberfläche (ca. 600 m²/g). Es ist stark hygroskopisch (wasseranziehend) und eignet sich als Geliermittel, Filter-, Adsorptionsmaterial und Trockenmittel. Man rechnet es zu den Xerogelen.
Kieselgel war bereits um 1640 bekannt. Zur Zeit des Ersten Weltkriegs wurde es aufgrund der Eigenschaft als Adsorptionsmittel zur Bindung von Dämpfen und Gasen patentiert.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 Eintrag zu Kieselgur, gebrannt, und Kieselrauch in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 29. September 2024. (JavaScript erforderlich)
- ↑ Maryann Feldman, Pierre Desrochers: Research Universities and Local Economic Development. In: Industry and Innovation. Band 10, Nummer 1, S. 5–24, März 2003 (PDF ( vom 12. November 2005 im Internet Archive)), S. 18.