Kjøpstad
Kjøpstad („Handelsstadt“, aus dem altnordischen kaupstaðr in der Bedeutung „Marktplatz“; im Plural kjøpsteder) war der seit dem frühen Mittelalter verwendete Rechtsbegriff für eine norwegische Stadtgemeinde mit vom König verliehenen vollen Handelsprivilegien (kjøpstadsprivilegier). Diese Handelsprivilegien blieben bis ins 19. Jahrhundert in Geltung; der Begriff kjøpstad selbst wurde noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als funktionsloser Ehrentitel gebraucht und auch neu vergeben.