Klagenfurter Becken
Das Klagenfurter Becken (slowenisch: Celovška kotlina; selten: Kärntner Becken) ist ein geologisches Becken mit einer Fläche von 1.750 km², das den Großteil Unterkärntens einnimmt. Dies entspricht etwa einem Fünftel der Fläche des Bundeslandes Kärnten. Es ist die größte Beckenlandschaft innerhalb der Alpen und ist gesäumt von den Gebirgszügen der Karawanken und der Steiner Alpen im Süden, der Lavanttaler Alpen im Nordosten, der Gurktaler Alpen im Nordwesten und der Gailtaler Alpen im Westen. Hauptfluss innerhalb des Beckens ist die Drau. Die größte Stadt ist Klagenfurt am Wörthersee.
Die topografischen und klimatischen Gegebenheiten (Becken- und gute Verkehrslage, schiffbare Drau, mildes Klima) begünstigten eine frühe Besiedlung des Gebietes. Es liegen auch viele der Kärntner Seen, unter anderem der Wörthersee und der Ossiacher See im Gebiet des Klagenfurter Beckens. Außerdem lebt die Mehrheit der Bevölkerung des Landes in diesem Gebiet.
Das Klagenfurter Becken ist sehr häufig von Inversionswetterlagen betroffen, die im Herbst und Winter tagelangen Hochnebel mit sich bringen können.
- ↑ FLIESSGEWÄSSER-NATURRÄUME ÖSTERREICHS. (PDF) In: umweltbundesamt.at. S. 90, abgerufen am 18. September 2017.
- ↑ Adolf Fritz: Untersuchung zum Pollenanflug 1972/73 im Klagenfurter Becken. In: Carinthia II. 1975, S. 214, 216–217 (zobodat.at [PDF; abgerufen am 18. September 2017]).
- ↑ Werner Bätzing: Klagenfurter Becken. In: Kleines Alpenlexikon: Umwelt, Wirtschaft, Kultur. S. 137, abgerufen am 18. Oktober 2014.
- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 10. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. S. 8