Klammer (Zahnmedizin)

Klammern sind ein aus federnden Metalldrähten oder Metallbändern bestehender Konstruktionsteil von zahnmedizinischen Teilprothesen und dienen als Verankerungselement am Zahn. Sie bilden die Verbindung zwischen Zahn (oder Implantat) und Zahnprothese. Klammern sind nur eine von vielen möglichen Verankerungsformen von herausnehmbaren Zahnersatz. Sie gehören zu den ältesten in der Zahnmedizin verwendeten Verankerungselementen.

Die anatomische Wölbung der Zahnkrone bietet die Voraussetzung für die Haltewirkung durch Halteklammern. Ein Teil einer Halteklammer umgreift im eingesetzten Zustand einen unter sich gehenden Teil des Zahns und sorgt so für einen festen Sitz der Zahnprothese.

  1. 1 2 3 Klaus M. Lehmann, Elmar Hellwig, Hans-Jürgen Wenz: Zahnärztliche Propädeutik. Einführung in die Zahnheilkunde. 11. Auflage. Deutscher Zahnärzteverlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7691-3370-7, S. 299 ff.