Kloster Cozia
Das Kloster Cozia (rumänisch Mǎnǎstirea Cozia) liegt im Olt-Tal in Rumänien. Es wurde 1386 von Fürst Mircea dem Älteren gegründet. Erst als Nucet-Kloster benannt, bekam es den heutigen Namen vom nahe gelegenen Berg Cozia. Da das Kloster auch aus strategischen Gründen erbaut wurde – es diente zur Sicherung des Karpatenübergangs – wurde es wie eine Burg befestigt.
Nach wiederholten Zerstörungen wurde das Kloster von Neagoe Basarab im Jahr 1517 und von Constantin Brâncoveanu um 1707 jeweils erneuert. Die letzte Sicherung der Bausubstanz und umfassende Renovierung wurde zwischen Juli 1958 und Januar 1959 von der rumänischen Regierung auf Anregung des damaligen Patriarchen Justinian Marina (1901–1977) durchgeführt und steht unter Denkmalschutz.
- 1 2 Kloster Cozia. In: Discover Vâlcea. Abgerufen am 5. April 2026 (deutsch).
- ↑ Anne Kotzan, Dorothee Hasnas: Rumänien (= Baedeker). 8., aktualisierte Auflage. Dumont, Ostfildern 2026, ISBN 978-3-575-00326-3.
- ↑ Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 778 kB).