Kloster Himmerod

Zisterzienserabtei Himmerod
Blick auf die Kirche durchs Eingangstor
Lage Deutschland
Rheinland-Pfalz
Liegt im Bistum Trier
Koordinaten: 50° 1′ 40,3″ N,  45′ 24,2″ O
Ordnungsnummer
nach Janauschek
75
Patrozinium Beatae Mariae Virginis
Gründungsjahr 1134
Jahr der Auflösung/
Aufhebung
1802 und erneut 2017
Jahr der Wiederbesiedlung 1922
Mutterkloster Kloster Clairvaux
Primarabtei Kloster Clairvaux
Kongregation Mehrerauer Kongregation

Tochterklöster

Kloster Châtillon, Kloster Heisterbach (1189)
Kloster Itaporanga (1936)

Kloster Himmerod (lateinisch Abbatia Claustri B.M.V.; in der Eifeler Mundart Hammerd) ist eine ehemalige, 1134/1135 von Bernhard von Clairvaux gegründete, 1802 aufgehobene und 1922 wiederbesiedelte Zisterzienserabtei in der Eifel. Sie liegt zwischen Eisenschmitt und Großlittgen (Landkreis Bernkastel-Wittlich) im Tal der Salm.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte die Abtei 1950 allgemeine Bekanntheit durch die Himmeroder Denkschrift, die der Grundstein zur Wiederbewaffnung der Bundesrepublik war.

Die Abtei Himmerod gehörte zur Mehrerauer Kongregation, die im Oktober 2017 die Auflösung des Klosters beschloss.