Kloster Oesede
Kloster Oesede ist ein früheres Benediktinerinnenkloster in Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Das Kloster gab einem östlich von Oesede gelegenen Stadtteil von Georgsmarienhütte seinen Namen; die einstige, südlich des Klosters gelegene, Bauerschaft Kloster Oesede hieß vor der Klostergründung „Sutorpe“. Die unter Denkmalschutz stehende frühere Klosterkirche, heute katholische Pfarrkirche St. Johann, ist das bedeutendste Baudenkmal der Stadt Georgsmarienhütte. Eine bauliche Besonderheit der Klosterkirche ist das mittelalterliche Hagioskop, auch „Pestfenster“ oder „Lepraspalte“ genannt. Das Kloster war das erste Frauenkloster im Landkreis Osnabrück. Es bestand 633 Jahre lang bis 1803.
- ↑ Georgsmarienhütte: Klosterkirche St. Johann in Kloster Oesede – Stadt Georgsmarienhütte. In: georgsmarienhuette.de. 17. Mai 2017, abgerufen am 31. Oktober 2017.
- ↑ Klosterkirche St. Johann: GMHüttes bedeutendstes Denkmal. In: noz.de. 30. Juli 2012, abgerufen am 22. Oktober 2017.