Klostergang (Hannover)

Der Klostergang in Hannover ist ein bereits im Mittelalter als Teil der Stadtbefestigung Hannovers zunächst als Wächtergang an der Leine entstandener Boulevard, der heute die Pferdestraße mit der Schloßstraße im hannoverschen Stadtteil Mitte verbindet. Gemeinsam mit der Rademachertreppe bildet der Klostergang etwa ab dem Beginenturm die Fortsetzung der in den 1950er Jahren angelegten Uferpromenade parallel zum Hohen Ufer an der Leine. Jüngere Stadtarchäologische Ausgrabungen am gegenüberliegenden Leineufer belegt unter anderem das hier bereits vor Jahrhunderten betriebene Handwerk der Lederverarbeitung durch Schuhmacher.

  1. Vergleiche etwa die amtliche Legendentafel am Straßenschild des Klostergangs
  2. Klaus Mlynek: Rats- und von-Soden-Kloster. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 515.
  3. 1 2 Helmut Knocke, Hugo Thielen: Am Hohen Ufer In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek (Hrsg.): Hannover. Kunst- und Kultur-Lexikon. Handbuch und Stadtführer. 4., aktualisierte und erweiterte Auflage. zu Klampen, Springe 2007, ISBN 978-3-934920-53-8, S. 79f.
  4. Helmut Zimmermann: Klostergang, in ders.: Die Strassennamen der Landeshauptstadt Hannover, Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 144
  5. Friedrich-Wilhelm Wulf: Gebietsreferat Hannover: Von der Rössener Siedlung bis zum barocken Fayencekachelofen. In: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, Heft 2/2015, S. 86–89; v. a. S. 87; Digitalisat auf der Seite academia.edu, zuletzt abgerufen am 12. Juli 2016