Koch-Dreieck
Als Koch-Dreieck bezeichnet man jenes Areal des rechten Vorhofes des Herzens, in dem der Atrioventrikularknoten (AV-Knoten) liegt.
Die Grenzen dieser Zone bilden
- die Einmündung des Sinus coronarius (Ostium sinus coronarii)
- der Rand des kammerscheidewandseitigen Tricuspidalis-Segels (Cuspis septalis) und
- die Todaro-Sehne (eine Verlängerung der Valvula Eustachii (Valvula venae cavae inferioris) an der Einmündung der unteren Hohlvene in den rechten Vorhof in Richtung Herzskelett).
Das Koch-Dreieck ist nach dem Pathologen Walter Koch benannt, der um 1915 zum Erregungsleitungssystem des Herzens forschte.
- ↑ Andrea A. Conti: Calling the Heart by Name: Distinguished Eponyms in the History of Cardiac Anatomy. In: Heart Surgery Forum. Band 14, Nr. 3, 2011, doi:10.1532/hsf98.20101047, PMID 21676685 (englisch, archive.org [PDF]).