Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff
| Eigenschaften | |
|---|---|
|
Fasertyp: Kohlenstofffaser HT | |
| Grundelastizitätsgrößen | |
| 140 000 N/mm² | |
| 12 000 N/mm² | |
| 5 800 N/mm² | |
| 5 400 N/mm² | |
| 0,26 | |
| Dichte | |
| 1,5 g/cm³ | |
| Grundfestigkeiten | |
| 2 000 N/mm² | |
| 1 500 N/mm² | |
| 70 N/mm² | |
| 230 N/mm² | |
| 90 N/mm² | |
| Wärmeausdehnungskoeffizienten | |
| 0,2·10−6 K−1 | |
| 30·10−6 K−1 | |
Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff, auch carbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK), verkürzt auch Kohlefaser, Carbon oder Karbon, ist ein Verbundwerkstoff, bei dem Kohlenstofffasern in eine Kunststoff-Matrix eingebettet sind. Die Matrix dient zur Verbindung der Fasern sowie zum Füllen der Zwischenräume. Meist wird als Matrix der Werkstoff Epoxidharz gewählt. Es sind aber auch andere Duroplaste oder auch Thermoplaste als Matrixwerkstoff möglich.
CFK kommt besonders dort zum Einsatz, wo für eine geringe Masse und gleichzeitig hohe Steifigkeit die erhöhten Kosten in Kauf genommen werden. Beispiele sind Fahrradrahmen, Angelruten, Ruderboote und Zubehör, Walking-Stöcke, Druckgasbehälter und Foils bei Tragflügelbooten. 2022 betrug die weltweite Produktion von CFK 107.000 Tonnen und es wird bis 2026 mit einer Steigerung auf 157.000 gerechnet.