Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff

Eigenschaften

Fasertyp: Kohlenstofffaser HT
Matrixtyp: Epoxidharz
Faservolumenanteil 60 %
Alle Werte sind typische
Durchschnittswerte

Grundelastizitätsgrößen
140 000 N/mm²
12 000 N/mm²
5 800 N/mm²
5 400 N/mm²
0,26
Dichte
1,5 g/cm³
Grundfestigkeiten
2 000 N/mm²
1 500 N/mm²
70 N/mm²
230 N/mm²
90 N/mm²
Wärmeausdehnungskoeffizienten
0,2·10−6 K−1
30·10−6 K−1

Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff, auch carbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK), verkürzt auch Kohlefaser, Carbon oder Karbon, ist ein Verbundwerkstoff, bei dem Kohlenstofffasern in eine Kunststoff-Matrix eingebettet sind. Die Matrix dient zur Verbindung der Fasern sowie zum Füllen der Zwischenräume. Meist wird als Matrix der Werkstoff Epoxidharz gewählt. Es sind aber auch andere Duroplaste oder auch Thermoplaste als Matrixwerkstoff möglich.

CFK kommt besonders dort zum Einsatz, wo für eine geringe Masse und gleichzeitig hohe Steifigkeit die erhöhten Kosten in Kauf genommen werden. Beispiele sind Fahrradrahmen, Angelruten, Ruderboote und Zubehör, Walking-Stöcke, Druckgasbehälter und Foils bei Tragflügelbooten. 2022 betrug die weltweite Produktion von CFK 107.000 Tonnen und es wird bis 2026 mit einer Steigerung auf 157.000 gerechnet.

  1. carbon-composites.eu, 2023, (PDF, 628 kB) abrufbar am 08. Januar 2025.