Koinzidenzmessung
Der Begriff Koinzidenz kommt aus dem Mittellateinischen (co/con ‚zusammen‘ + in ‚hinein‘ + cadere/cidere ‚fallen‘ bzw. zusammen in (einen Punkt) fallen) und bedeutet allgemein das Zusammentreffen von Ereignissen innerhalb einer bestimmten, vorgegebenen Zeitspanne. In der Messtechnik, insbesondere auf den Gebieten Atom-, Kern- und Teilchenphysik, kommt das Prinzip der Koinzidenzmessung mit einer Schaltung mit mindestens zwei Eingängen zur Anwendung, bei der nur beim gleichzeitigen Auftreten von Impulsen an allen Eingängen ein Ausgangssignal entsteht.