Kokosfaser

Kokosfaser
Fasertyp

Naturfaser

Herkunft

Kokosnuss

Farbe

weißlich bis braun

Eigenschaften
Faserlänge 500 µm (Faserbündel: 15–20 cm)
Faserdurchmesser 100–450 µm
Dichte 1,15 g/cm3
Zugfestigkeit 131 bis 220 MPa
Elastizitätsmodul 4–6 GPa
Bruchdehnung bis 40 %
Produkte z. B. Bürsten, Matten, Auto-Innenverkleidung, Stricke, Geotextilien

Als Kokosfasern (Kurzzeichen:CC), auch bekannt als Coir, werden die Naturfasern bezeichnet, die aus der äußeren Umhüllung der Kokosnuss, dem Mesokarp, gewonnen werden. Sie zählen zu den Fruchtfasern. Das Eigenschaftsprofil ähnelt dem von Hartfasern. Dabei können Fasern aus unreifen Früchten zu Garnen und damit zu Geweben verarbeitet werden. Fasern reifer Früchte können dagegen aufgrund ihres höheren Holzanteils nicht versponnen werden.

  1. 1 2 3 4 5 6 A. Bismarck, S. Mishra, T. Lampke: Plant Fibers as Reinforcement for Green Composites. In: Amar K. Mohanty, Manjusri Misra, Lawrence T. Drzal (Hrsg.): Natural fibers, biopolymers, and biocomposites. Taylor & Francis Group, Boca Ranton FL 2005, ISBN 0-8493-1741-X.
  2. Dieter Veit: Fasern – Geschichte, Erzeugung, Eigenschaft, Markt. Springer Berlin 2023, ISBN 978-3-662-64468-3, S. 275.