Kombinat Datenverarbeitung
| VE Kombinat Datenverarbeitung | |
|---|---|
| Rechtsform | VE Kombinat |
| Gründung | 1. Januar 1980 |
| Auflösung | 28. Juni 1990 |
| Auflösungsgrund | Abwicklung nach Treuhandbeschluss |
| Sitz | Berlin, Deutsche Demokratische Republik |
| Leitung | ein Generaldirektor |
| Branche | Datenverarbeitung, Informationstechnologie, Hardware, Software, Ausbildung |
Das VE Kombinat Datenverarbeitung mit Hauptsitz in Berlin entstand 1980 aus der Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) Maschinelles Rechnen. Das staatliche Kombinat koordinierte in der DDR ein Netz aus Rechenzentren. Diese Zentren agierten als Auftrags-Datenverarbeiter für Betriebe, Behörden und Institute, die über keine oder nur wenig eigene Computertechnik verfügten. Außerdem war das Kombinat ein wichtiger Dienstleister für die Staatliche Zentralverwaltung für Statistik. Es entwickelte Software und computerbasierte Lösungen für die DDR-Wirtschaft sowie für staatliche Stellen und bildete Fachkräfte für Datenverarbeitung in der DDR aus. Im Jahr 1990, nach der deutschen Wiedervereinigung, löste die Treuhandanstalt das Kombinat auf.
- ↑ Bestand Volkseigenes Kombinat Datenverarbeitung. Bundesarchiv, abgerufen am 6. Januar 2024.