Kombinat Schiffbau

VEB Kombinat Schiffbau
Rechtsform VEB Kombinat
Gründung 1979
Auflösung 1990
Auflösungsgrund Privatisierung
Sitz Rostock,
Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Mitarbeiterzahl 55.554
Branche Schiffbau
Stand: 30. Juni 1990

Das Kombinat Schiffbau war ein Kombinat der DDR. Es entstand 1979 aus der 1959 gebildeten Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) Schiffbau und hatte seinen Hauptsitz in Rostock. Im Juni 1990 wurde das Kombinat in die Deutsche Maschinen- und Schiffbau AG (DMS AG) umgewandelt und ab etwa 1992 vom neuen Eigentümer Treuhandanstalt an verschiedene Unternehmen verkauft.

  1. „Die Wirtschaft – Unabhängige Wochenzeitung für Wirtschaft, Handel und Finanzen“ (Hrsg.): Kombinate: Was aus ihnen geworden ist. Reportagen aus den neuen Ländern. Verlag Die Wirtschaft, München 1993, ISBN 3-349-01041-5, S. 377–381. (Anhang: Zentralgeleitete Kombinate der Industrie und des Bauwesens nach Ministerien, Stand 30. Juni 1990, basierend auf Zahlen des statistischen Betriebsregisters der DDR)
  2. Marion Eich-Born: Transformation der ostdeutschen Schiffbauindustrie. LIT Verlag, Berlin/Hamburg/Münster 2005, ISBN 3825877515 (Auszug auf Google Bücher)