Kongress für die Republik (Tunesien)
| المؤتمر من أجل الجمهورية Kongress für die Republik | |
|---|---|
| Generalsekretär | Imed Daïmi |
| Ehrenvorsitzender | Mohamed Chakroun; Moncef Marzouki |
| Gründung | 25. Juli 2001 Verbot: 2002 Zulassung: 8. März 2011 |
| Hauptsitz | 45 Ali Darghouth, 1000 Tunis |
| Ausrichtung | Mitte-links, liberal, säkular, sozialdemokratisch, arabisch-nationalistisch |
| Farbe(n) | Grün, Rot |
| Sitze Volksrepräsentanten- versammlung | 0 / 161 (0,0 %) |
| Website | www.cpr.tn mottamar.com |
Der Kongress für die Republik (arabisch المؤتمر من أجل الجمهورية, DMG al-Muʾtamar min aǧl al-Ǧumhūriyya; französisch Congrès pour la République, Kürzel CPR), kurz bezeichnet als al-Mottamar (‚der Kongress‘) oder „Kongresspartei“, ist eine linksliberale und säkulare politische Partei in Tunesien.
Der CPR wurde am 25. Juli 2001 gegründet und bereits im Jahre 2002 wieder verboten. Am 8. März 2011 wurde die Partei nach der Jasminrevolution wieder zugelassen. Sie wurde von ihrer Gründung an von Moncef Marzouki geführt, bis dieser im Dezember 2011 Interims-Staatspräsident Tunesiens wurde. Er ist nun Ehrenvorsitzender der Partei.
Die Ideologie des CPR beruht auf Sozialdemokratie, Liberalismus und linkem arabischem Nationalismus. Sie wird als säkulare Partei und im politischen Spektrum links der Mitte eingeordnet. Die Parteifarben des CPR sind Grün und Rot.
Das Motto des Kongresses für die Republik lautet Souveränität des Volkes, Würde des Bürgers, Legitimität des Staates (السيادة للشعب، الكرامة للمواطن، الشرعية للدولة, „Souveraineté du peuple, Dignité du citoyen, Légitimité de l’État“). Die Parteizeitung des CPR ist Tunisie Avenir.
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- ↑ Elisabeth Braune: Des Volkes Stimme! Tunesien nach den Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung. Friedrich-Ebert-Stiftung Tunis, November 2011, S. 1.
- ↑ al-Maktab as-Siyāsī. Parteioffizielle. Congrès pour la République, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 8. September 2011 (arabisch).
- ↑ Anna Antonakis-Nashif: Legitimitäts- und Verfassungskrise in Tunesien. SWP-Aktuell, Nr. 49, Stiftung Wissenschaft und Politik, August 2013, S. 2.
- ↑ Roger Owen: Egypt and Tunisia. From the Revolutionary Overthrow of Dictatorships to the Struggle to Establish a New Constitutional Order. In: The New Middle East: Protest and Revolution in the Arab World. Cambridge University Press, New York 2014, S. 261.
- ↑ Marina Ottaway: Who Will Lead Tunisia? Carnegie Endowment for International Peace, 28. Januar 2011, abgerufen am 21. Oktober 2011.
- ↑ Muna Duzdar: Tunesien – Eine Revolution und zwei Konterrevolutionen. ( des vom 28. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: DieZukunft.at, 05/2012.
- 1 2 Sigrid Faath: Nach dem Wahlsieg der Islamisten in Tunesien – Zwischen Zuversicht und Angst. In: Qantara.de, 7. November 2011.
- 1 2 Tunisia: Key players. In: BBC News Online. 27. Februar 2011, abgerufen am 30. Mai 2011.
- ↑ Tunisia: who are the opposition leaders? In: The Daily Telegraph. 18. Januar 2011, abgerufen am 4. Februar 2011.
- ↑ Sam Bollier: Who are Tunisia’s political parties? al-Dschasira, 9. Oktober 2011, abgerufen am 21. Oktober 2011.
- ↑ Site du CPR. CPR-Webseite. Congrès pour la République, abgerufen am 4. Mai 2011 (arabisch).
- ↑ Qui sommes-nous ? Congrès pour la République, 2001, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 3. März 2011; abgerufen am 17. Januar 2011 (französisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.