Konnektionismus
Der Konnektionismus ist ein Problemlösungsansatz in der Kybernetik und beschäftigt sich mit dem Verhalten vernetzter Systeme basierend auf Zusammenschlüssen von künstlichen Informationsverarbeitungseinheiten. Verhalten wird als Produkt einer Vielzahl interagierender Komponenten verstanden, die sich wechselseitig beeinflussen. Mit Hilfe künstlicher neuronaler Netze wird die aus einem scheinbaren Chaos erwachsende Systemordnung simuliert. Anwendungsgebiete des Konnektionismus sind unter anderem Neurophysiologie, Psychologie, Biologie, Linguistik, Neuroinformatik, Bewegungswissenschaft und die Künstliche-Intelligenz-Forschung.
- ↑ Philip T. Quinlan: Connectionism and psychology : a psychological perspective on new connectionist researc. Harvester Wheatsheaf, New York 1991, ISBN 0-7450-0835-6, S. 1.
- ↑ David E. Rumelhart, James L. McClelland, San Diego. PDP Research Group. University of California: Parallel distributed processing : explorations in the microstructure of cognitio. MIT Press, Cambridge, Mass. 1986, ISBN 0-262-18120-7, S. 76.
- ↑ Rainer Wollny: Bewegungswissenschaft: Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. 2. Auflage. Meyer & Meyer, Aachen 2010, ISBN 978-3-89899-183-4, S. 32.