Konsumismus

Konsumismus (von lateinisch consumere – verbrauchen; auch Konsumerismus oder Konsumentismus) ist eine Lebenshaltung, die darauf ausgerichtet ist, das Bedürfnis nach neuen Konsumgütern stets zu befriedigen. Es kann zum Beispiel der gesellschaftlichen Distinktion oder dem Streben nach Identität, Lebenssinn und Glück dienen. Eine krankhafte Extremform ist die Kaufsucht. Der Begriff Konsumismus wird meist in kritischer Absicht verwendet.

  1. Arne Andersen: Vom Industrialismus zum Konsumismus – Der Beginn einer neuen Phase der gesellschaftlichen Naturverhältnisse in den 1950er Jahren. na, 1996.
  2. Stephan Lorenz: Die Tafeln zwischen Konsumismus und ‚Überflüssigkeit‘. Zur Perspektive einer Soziologie des Überflusses. Tafeln in Deutschland. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2009, S. 65–84.
  3. Heribert Meffert: Konsumerismus. Marketing heute und morgen. Gabler Verlag, 1975, S. 459–483.
  4. Gerhard Selter: Idee und Organisation des Konsumerismus: Eine empirische Untersuchung der Konsumerismusbewegung in den USA. Soziale Welt, 1973, S. 185–205.
  5. Udo Beier: Konsumerismus: Langfristige Implikationen für das Marketing. Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis 26.3, 1974, S. 226–241.
  6. Hans van der Loo, Willem van Reijen: Modernisierung. Projekt und Paradox. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1997, S. 168.
  7. Duden | Konsumismus | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition. Abgerufen am 25. November 2017.