Kontrabassklarinette
| Kontrabassklarinette | |
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| engl.: Contrabass clarinet, ital.: clarinetto contrabasso | |
| Kontrabassklarinetten aus Metall und Palisander | |
| Klassifikation | Aerophon, Holzblasinstrument mit Einfachrohrblatt |
| Tonumfang | Varianten bei tiefstem Ton Es, D oder C
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| Verwandte Instrumente | Bassklarinette, Basssaxophon, Bassoboe |
| Musiker | |
| Anthony Braxton, Armand Angster, Alain Billard, Ernst Ulrich Deuker | |
Die Kontrabassklarinette ist das größte Mitglied der Klarinettenfamilie, sieht man einmal von den extrem seltenen Subkontra-Instrumenten ab. Kontrabassklarinetten sind in der Regel in B gestimmt und gehören damit zu den transponierenden Instrumenten.
Die Kontrabassklarinette klingt zwei Oktaven tiefer als die normale Klarinette (Sopranklarinette) in B und eine Oktave tiefer als die Bassklarinette in B. Einige Kontrabassklarinettenmodelle haben einen Tonumfang, der nach unten bis zum (geschriebenen) tiefen Es (klingend Kontra-Cis bzw. Cis 1) reicht, während andere bis zum tiefen D (Kontra-C bzw. C 1) oder weiter zum tiefen C (klingend Subkontra-B bzw. B 0) spielen können. Einige frühe Instrumente waren in C gestimmt. In Arnold Schönbergs Fünf Orchesterstücke ist eine Kontrabassklarinette in A angegeben, aber es gibt keine Beweise dafür, dass ein solches Instrument jemals existiert hat.
Subkontrabassklarinetten (auch Oktokontrabassklarinetten genannt) in B, die noch eine Oktave tiefer als die Kontrabassklarinette liegen, wurden bis Anfang 2025 nur versuchsweise gebaut. Im April 2025 stellte die Firma Foag Klarinettenbau eine komplette Neuentwicklung vor. Das Instrument ist kein Prototyp und wird jeweils im Kundenauftrag hergestellt, Näheres siehe unten.
- ↑ Arnold Schönberg, Fünf Orchesterstücke (Courier Dover, 1999)
- ↑ Vorstellung der Oktokontrabassklarinette