Kontraktilität
Die Kontraktilität ist die Fähigkeit von Geweben in Gewebetieren, sich auf bestimmte Reize zusammenzuziehen. Diese Reize können als Nervenimpuls aus dem Körper kommen oder chemischer, elektrischer oder mechanischer Art sein. Muskelfasern haben eine besonders hohe Kontraktilität. Nach dem Tod endet diese Gewebefähigkeit rasch, bei Warmblütern eher als bei wechselwarmen Tieren.
Der Begriff kommt vom lateinischen Präfix con- „zusammen-“ und trahere „ziehen“ und bedeutet somit das Sich-Zusammen-Ziehen. Meist wird er für die Muskelkontraktion, Verkürzung von Muskeln, verwendet.
- ↑ Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 10. Band, Seite 49
- ↑ Eintrag zu Kontraktilität im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheck