Kraftwerk Niederaußem
| Kraftwerk Niederaußem | |||
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| KW Niederaußem (2011) | |||
| Lage | |||
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| Koordinaten | 50° 59′ 44″ N, 6° 40′ 9″ O | ||
| Land | Deutschland | ||
| Daten | |||
| Typ | Thermisches Kraftwerk/Braunkohlekraftwerk | ||
| Primärenergie | Fossile Energie | ||
| Brennstoff | Braunkohle (Rheinisches Braunkohlerevier) | ||
| Leistung | 2.220 MW (netto) | ||
| Eigentümer | RWE | ||
| Betreiber | RWE Power | ||
| Betriebsaufnahme | siehe Tabelle | ||
| Turbine | siehe Tabelle | ||
| Website | Kraftwerk Niederaußem auf group.rwe | ||
| Stand | 2024 | ||
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Kraftwerk Niederaußem im Rheinischen Braunkohlerevier | |||
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Die Blöcke C–H bei Nacht | |||
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KW Niederaußem aus Nordwest | |||
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Das brennende Kraftwerk Niederaußem am frühen Morgen des 9. Juni 2006 | |||
Das Kraftwerk Niederaußem ist ein von der RWE Power mit Braunkohle betriebenes Grundlastkraftwerk in Bergheim-Niederaußem (Rhein-Erft-Kreis). Es besteht aus neun Blöcken, die zwischen 1963 und 2003 gebaut wurden. Davon befinden sich noch drei Blöcke im Regelbetrieb. Die übrigen Blöcke wurden vollständig stillgelegt.
Mit einer Gesamtleistung von 2.220 MW netto ist es seit 31. März 2024 nach Boxberg das zweitgrößte Kraftwerk Deutschlands. Mit einem CO2-Ausstoß von 16,1 Mio. Tonnen verursachte das Kraftwerk im Jahr 2021 zugleich die dritthöchsten Treibhausgasemissionen aller europäischen Kraftwerke.
Zum Kraftwerk gehört der mit 200 Metern zweithöchste Kühlturm der Welt. Der Kühlwasserausfluss des Kraftwerks bildet die heutige Quelle des Gillbachs, dessen ursprüngliches Quellgebiet, der Bethlehemer Wald, durch die Tagebaue Bergheim und Fortuna-Garsdorf zwischen den 1950er und 1980er Jahren abgebaggert wurde.
- ↑ Harriet Fox: Top 10 EU emitters all coal power plants in 2021. In: ember-climate.org. 7. April 2022, abgerufen am 8. April 2022 (englisch).
- ↑ https://heimbiotop.de/Erft-Gillbach-Exkursionen.html