Kreuzkontamination
Eine Kontamination bezeichnet das Vorhandensein einer unerwünschten Substanz auf zum Beispiel einem Gegenstand oder anderen Dingen verschiedener Bereiche. Die Kontamination kann lebende Organismen beinhalten (zum Beispiel Salmonellen in Mayonnaise) aber auch unbelebt (Ciguatera) oder sogar nicht gegenständlich sein (Strahlenbelastung). Eine Kreuzkontamination liegt vor, wenn durch eine direkte oder indirekte Übertragung Substanzen an einen anderen Ort verschleppt werden. Beispiele sind die Übertragung von pathogenen (krankheitserregenden) Mikroorganismen von einem Lebensmittel auf ein anderes, die Übertragung von Allergenen auf ein Produkt während des Produktionsprozesses und die Verunreinigung von Futtermitteln durch Rückstände in der Produktionsanlage. Auch beim Umgang mit Zellkulturen besteht die Möglichkeit einer Verunreinigung mit artfremden Organismen.
- ↑ Kampf gegen mikrobiologische Kreuzkontamination. In: Food Today. EUFIC, 2001, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2011; abgerufen am 1. Juni 2012.
- ↑ Hans-Ulrich Waiblinger: Ungeregelte Kreuzkontaminationen erschweren die Überwachung. (PDF; 166 kB) In: Food & Recht PRAXIS. Februar 2008, S. 10–12, abgerufen am 1. Juni 2012.
- ↑ Kreuzkontamination von Futtermitteln durch als Futterzusatzstoff zugelassenes Maduramicin - Wissenschaftliches Gutachten des Gremiums für Kontaminanten in der Lebensmittelkette. In: EFSA Journal. 25. Januar 2008, abgerufen am 1. Juni 2012.
- ↑ Überprüfung der Spezies und Reinheit von Zelllinien mittels Multiplex PCR. (PDF; 76 kB) In: Methodensammlung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik. 11. Januar 2011, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 5. Januar 2012; abgerufen am 1. Juni 2012.