Kriegszitterer

Als Kriegszitterer oder Schüttelneurotiker wurden im deutschsprachigen Raum im Ersten Weltkrieg und auch danach Soldaten bezeichnet, die an einer spezifischen Form der posttraumatischen Belastungsstörung dem sogenannten Kriegstrauma (bzw. der Kriegsneurose) – litten. Unter anderem war der ständige Artilleriebeschuss sehr belastend (Granatschock, englisch Shell shock oder auch Shellshock).

  1. Vom Entsetzen gepackt: traumatisierte Soldaten im 1. Weltkrieg
  2. Ludwig Mann: Neue Methoden und Gesichtspunkte zur Behandlung der Kriegsneurosen. In: Berliner Klinische Wochenschrift, Band 53, 1916, S. 1333–1338.