Kulierwirkmaschine

Die Kulierwirkmaschine dient zur Herstellung von Einfadenwirkware. Es wird zwischen Flachkulierwirkmaschinen und Rundkulierwirkmaschinen unterschieden. Die Rundwirkmaschinen haben heute keine Bedeutung mehr. Die Flachkulierwirkmaschine beruht auf einer Erfindung des Handkulierwirkstuhls von William Lee im Jahr 1589. Die sich daraus über Jahrhunderte entwickelnde Flachkulierwirkmaschine veränderte William Cotton Anfang der 1860er Jahre derart, dass eine industrielle Nutzung möglich wurde. Diese Bauformen werden deshalb als Cottonmaschine bezeichnet.

  1. Fabia Denninger, Elke Giese: Textil- und Modelexikon. Band 2: L–Z. 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9, S. 394.
  2. Marcus Oliver Weber, Klaus-Peter Weber: Wirkerei und Strickerei – Technologien - Bindungen - Produktionsbeispiele. 6., völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-86641-299-6, S. 141.
  3. Paul-August Koch, Günther Satlow: Großes Textil-Lexikon: Fachlexikon für das gesamte Textilwesen. Band: L-Z. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1965, S. 12.
  4. Paul-August Koch, Günther Satlow: Großes Textil-Lexikon: Fachlexikon für das gesamte Textilwesen. Band: A–K. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1965, S. 249.