Kulturfilm

Kulturfilme waren in der Zeit von 1918 bis 1945 populärwissenschaftliche und künstlerische Dokumentarfilme, die meist als Beiprogramm zum Hauptfilm in den Kinos gezeigt wurden. Es handelte sich dabei häufig um Lehrfilme zu verschiedensten Sachgebieten wie Naturwissenschaften, Medizin, Kunst, Kultur, Geografie, Geschichte, aber auch um Aufklärungsfilme. In den 1920er Jahren wurde der Begriff zum Teil noch weiter gefasst und schloss auch Verfilmungen klassischer Stoffe ein. Seit 1933 umfasste der Kulturfilm auch Propagandafilme und wurde Teil der nationalsozialistischen Filmpolitik.