Kungahälla

Die mittelalterliche Stadt Kungahälla (norwegisch Konghelle), heute in Kungälv, wenige Kilometer von Göteborg gelegen, spielte, wenn auch zunächst auf der Seite Norwegens, eine bedeutende Rolle in der Geschichte Schwedens. Die Stadt soll 959 drei oder vier Kilometer westlich von Kungälv gegründet worden sein. Schriftliche Quellen erwähnen sie aber erst 1140 n. Chr., was Funde eher bestätigen. Kungahälla gilt neben Lödöse als älteste Stadt des Bohuslän. Es entwickelte sich zur strategisch wichtigsten und im Mittelalter zeitweise sogar zur größten Stadt Norwegens. Nach 700 Jahren Existenz kam Kungahälla, das mittlerweile seine Bedeutung verloren hatte, mit dem Frieden von Roskilde 1658 zu Schweden.