Kuni-kyō

Kuni-kyō (jap. 恭仁京, wörtlich: „Kaiserliche Residenzstadt Kuni“), auch Kuni no Miyako, war zwischen 741 und 744 die Hauptstadt Japans.

Die Stadt wurde nicht fertiggestellt, da die Hauptstadt bereits nach vier Jahren nach Naniwa-kyō, im heutigen Osaka, verlegt wurde. Später wurde ein Teil des Palasts als Provinztempel von Yamashiro (山城国分寺/山背国分寺, Yamashiro kokubunji) benutzt.

  1. Der Verlegung fand nach dem japanischen Kalender am Tempyō 12/12/15 statt. Tempyō 12 entspricht normalerweise dem Jahr 740. Der 15. Tag des 12. Monats dieses Jahres ist jedoch eigentlich der 6. Januar 741 (siehe NengoCalc nach Reinhard Zöllner: Japanische Zeitrechnung. Iudicium Verlag, München 2003).