Kupfer(II)-chlorid
| Kristallstruktur | ||||||||||||||||||||||
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| _ Cu2+ _ Cl− | ||||||||||||||||||||||
| Kristallsystem |
monoklin (CuCl2, wasserfrei) | |||||||||||||||||||||
| Raumgruppe |
C2/m (Nr. 12) | |||||||||||||||||||||
| Gitterparameter |
a = 690 pm | |||||||||||||||||||||
| Koordinationszahlen |
Cu[6], Cl[3] | |||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Kupfer(II)-chlorid | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel |
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| Kurzbeschreibung |
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| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | ||||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
3,39 g·cm−3 | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
630 °C (wasserfrei) | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
620 g·l−1 (20 °C) in Wasser | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| MAK |
0,01 mg·m−3 | |||||||||||||||||||||
| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Kupfer(II)-chlorid ist eine chemische Verbindung und ein Kupfer-Salz der Salzsäure mit der Formel CuCl2. Kristallwasserfreies Kupfer(II)-chlorid ist ein braunes Pulver, welches stark hygroskopisch ist. Durch den Einbau von Wassermolekülen in seine Kristallstruktur entsteht das Kupfer(II)-chlorid-Dihydrat, ein blau-grüner Feststoff mit der Formel CuCl2 · 2 H2O. Das kristallwasserfreie Kupferchlorid zerfließt an feuchter Luft zu einem braunen Brei, während das Dihydrat an Luft stabil ist. Durch Erhitzen auf über 100 °C wird aus dem Dihydrat das Kristallwasser ausgetrieben und die braune, wasserfreie Form bleibt zurück.
Daneben gibt es noch basisches Kupfer(II)-chlorid (Kupfer(II)-oxychlorid, Cu2Cl(OH)3), das in Wasser unlöslich ist und als Tetrahydrat als Braunschweiger Grün bezeichnet wird.
Alle Verbindungen zeigen in einer Brennerflamme eine blaugrüne Flammenfärbung, hervorgerufen durch die Cu2+-Ionen.
- ↑ P. C. Burns, F. C. Hawthorne: Tolbachite, CuCl2, the first example of Cu2+ octahedrally coordinated by Cl−. In: American Mineralogist. Nr. 78, 1993, S. 187–189.
- ↑ Eintrag zu CUPRIC CHLORIDE in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 24. Oktober 2021.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 Eintrag zu Kupfer(II)-chlorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 20. Januar 2022. (JavaScript erforderlich)
- ↑ Datenblatt Kupfer(II)-chlorid bei Merck, abgerufen am 19. Januar 2011.
- ↑ Römpp: Basislexikon Chemie, Georg Thieme Verlag Stuttgart 1998, ISBN 3-13-115711-9