Kurt Masur

Kurt Masur (* 18. Juli 1927 in Brieg/Niederschlesien, heute Brzeg, Polen; † 19. Dezember 2015 in Greenwich, Connecticut) war ein deutscher Dirigent. Er war von 1958 bis 1960 Musikalischer Oberleiter der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, 1960 bis 1964 Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, von 1967 bis 1972 Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, von 1970 bis 1996 Gewandhauskapellmeister in Leipzig, von 1991 bis 2002 Musikdirektor der New Yorker Philharmoniker, von 2000 bis 2007 Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra und von 2002 bis 2008 Musikdirektor des Orchestre National de France. Durch seine Schule ging eine Reihe heute bekannter Dirigenten, darunter Kahchun Wong, Matthias Manasi, Ivo Hentschel, und Cornelius Meister. Neben seinem musikalischen Wirken ist er auch für sein politisches Engagement insbesondere während der Friedlichen Revolution in Leipzig – als einer der Sechs von Leipzig am 9. Oktober 1989 – bekannt.

  1. BBC Music Magazine: A passionate and sometimes volatile perfectionist... What was it like to study with conductor Kurt Masur? In: classical-music.com. 12. Dezember 2024, abgerufen am 1. April 2025 (englisch).
  2. Анелия Костова: Маестро Матиас Манаси от Германия дирижира - Враца. In: darik.bg. 26. März 2023, abgerufen am 12. April 2023 (bulgarisch).
  3. Bernhard Hartmann: Beethovenhalle: Nachwuchsdirigenten üben sich an Beethovens "Eroica". In: ge.de. 8. April 2008, abgerufen am 5. April 2025 (englisch).
  4. Bernhard Hartmann: Beethovenhalle: Nachwuchsdirigenten üben sich an Beethovens "Eroica". In: ge.de. 8. April 2008, abgerufen am 5. April 2025 (englisch).