Kurt von Kleefeld

Kurt von Kleefeld (bis zur Erhebung in den Adelsstand am 12. November 1918 Kurt Kleefeld; * 16. Oktober 1881 in Kassel; † 28. Oktober 1934 in Berlin-Karlshorst) war Jurist, Verwaltungsbeamter, Verbandsfunktionär, Industrieller und Gutsbesitzer. Er war ein Schwager von Gustav Stresemann.

Von 1909 bis 1916 war Kleefeld Geschäftsführer des Hansabunds und von 1914 bis 1932 fürstlich hohenlohe-oehringischer Verwalter und Generalbevollmächtigter der hohenlohischen Gruben und Industrieunternehmen.

Kurt von Kleefeld war der letzte während des Kaiserreichs geadelte Deutsche.

  1. Werner Bührer: Einleitung, in: ders. (Hrsg.), Henry Axel Bueck: Mein Lebenslauf. Hrsgg. und mit einer kommentierenden Einl. von Werner Bührer (Beiträge zur Unternehmensgeschichte Bd. 95 = Neue Folge Bd. 1). Frank Steiner Verlag, Stuttgart 1997, S. 24; unter Bezugnahme auf Siegfried Mielke: Der Hansa-Bund für Gewerbe, Handel und Industrie, 1909–1914: der gescheiterte Versuch einer antifeudalen Sammlungspolitik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1976, S. 196 (Anlagen).
  2. Eberhard Kolb: Gustav Stresemann. Beck, München 2003, S. 26 f.