Lüscher-Test (Akustik)

Der Lüscher-Test ist eine audiometrische Methode der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, mit der die Erkennbarkeit kleiner Lautstärkeschwankungen untersucht wird. Der Test erlaubt Rückschlüsse auf das Vorliegen eines Recruitments und damit auf den Ort der Schädigung bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit. Der Test wurde von Erhard Lüscher und Josef Zwislocki in Basel entwickelt und 1948 beschrieben. Später wurde der Test abgewandelt und vereinfacht und fand in Form des SISI-Tests weite Verbreitung.

  1. Erhard Lüscher und Josef Zwislocki: Eine einfache Methode zur monauralen Bestimmung des Lautstärkeausgleiches. In: Archiv für Ohren-, Nasen- und Kehlkopfheilkunde. Band 155, 1948, ISSN 0365-5245, S. 323–334, doi:10.1007/BF02278320.