Lütjens-Klasse


Zerstörer Lütjens (Klasse 103B)
Übersicht
Typ Zerstörer
Einheiten 3
Bauwerft Bath Iron Works
Kiellegung 1966–1967
Stapellauf 1967–1969
Indienststellung 1969–1970
Außerdienststellung 1999–2003
Verbleib siehe Einheiten
Technische Daten
Verdrängung 4162 t
Länge 134,48 m
Breite 14,35 m
Tiefgang 6,1 m
Besatzung 334
Antrieb 2 Dampfturbinen mit je 25.750 kW aus 4 Hochdruckkesseln
Geschwindigkeit 35 kn
Reichweite 4500 sm bei 20 kn
Bewaffnung
Radar
Sonar
  • DSQS 21 B

Die Klasse 103/103A/103B war die Entwicklungslinie einer Klasse von Lenkwaffenzerstörern der Bundesmarine. Sie bestand aus drei Einheiten. Die Schiffe wurden von 1966 bis 1970 in den Vereinigten Staaten für die Bundesrepublik Deutschland als modifizierte Schiffe der amerikanischen Charles-F.-Adams-Klasse Mod. 14 (Tartar-Guided Missile Destroyers SCB 155) gebaut, die sich zu dieser Zeit schon seit etwa 10 Jahren im Dienst der US-Navy befanden. Nach dem ersten Schiff der Klasse, der Lütjens, wird die Klasse inoffiziell auch als Lütjens-Klasse bezeichnet.

  1. Jürgen Rhades (Hrsg.): Jahrbuch der deutschen Marine. Carl Schünemann Verlag, Bremen 1972, S. 138 (8. Folge).