Laktoseintoleranz

Klassifikation nach ICD-10
E73 Laktoseintoleranz
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
5C61.6 Laktoseintoleranz
5C61.60 Primärer Laktasemangel
5C61.61 Angeborener Laktasemangel
5C61.62 Sekundärer Laktasemangel
5C61.6Z Laktoseintoleranz, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Bei Laktoseintoleranz oder Milchzuckerunverträglichkeit wird der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker als Folge fehlender oder verminderter Produktion des Verdauungsenzyms Laktase nicht oder unvollständig verdaut; daraus kann sich eine Unverträglichkeit für Milch und Milcherzeugnisse ergeben. Eine Laktoseintoleranz ist im Säuglings- und Kleinkindalter sehr selten. Die Fähigkeit, Laktose über dieses Alter hinaus verarbeiten zu können, bezeichnet man als Laktasepersistenz.

Weltweit ist Laktoseintoleranz sehr verbreitet, wobei es je nach Region und Bevölkerung deutliche Unterschiede gibt: Während die Inzidenz in Afrika und Ostasien bei 65 bis über 90 % der Erwachsenen liegt, sind es etwa 5 bis 15 % unter Europäern und ebenfalls 5–15 % bei hellhäutigen Menschen in Australien und Nordamerika. In Deutschland gibt es laut Bundeszentrum für Ernährung etwa 15 % Laktoseintolerante. Am seltensten ist die Laktoseintoleranz in Nordeuropa.

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  2. A. C. Bulhoes u. a.: Correlation between lactose absorption and the C/T-13910 and G/A-22018 mutations of the lactase-phlorizin hydrolase (LCT) gene in adult-type hypolactasia. In: Brazilian Journal of Medical and Biological Research. November 2007, abgerufen am 19. Juli 2008 (englisch).
  3. Laktoseintoleranz - BZfE. Abgerufen am 2. März 2021.