Landesarchiv Berlin
| Landesarchiv Berlin — LAB — | |
|---|---|
| Staatliche Ebene | Berlin |
| Stellung | Staatsarchiv |
| Rechtsform | Nichtrechtsfähige Anstalt |
| Geschäftsbereich | Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt |
| Gründung | 1991 als Landesarchiv Berlin zuvor Stadtarchive Ost- und West-Berlin |
| Hauptsitz | Landesarchiv Berlin
Eichborndamm 115 – 121 D – 13403 Berlin |
| Direktor | Sven Kriese |
| Netzauftritt | www.landesarchiv-berlin.de |
Das Landesarchiv Berlin (LAB) hat die Aufgabe, Unterlagen von Berliner Behörden, Gerichten und sonstigen Stellen zu erfassen, zu bewahren und als Archivgut zu sichern. Zudem verwahrt es private Aufzeichnungen wie Briefe, Fotoalben oder Chroniken von Berlinern mit historischer Bedeutung, aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport auf. Als zentrales Staatsarchiv des Landes Berlin fördert es außerdem die wissenschaftliche Forschung und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei wirkt es an der Erforschung und der Vermittlung der Landesgeschichte mit. Weitere Aufgaben sind im Archivgesetz des Landes Berlin geregelt. Im Bestand befinden sich Unterlagen aus 700 Jahren Berliner Historie beginnend ab dem Jahr 1298, mit Beständen überregionaler Bedeutung unter anderem aus der NS-Zeit. Nach dem Ende der DDR hat das Archiv zudem zahlreiche Dokumente und Fotos aus dem ehemaligen Ostteil Berlins aufgenommen und für die katalogisierten Bestände aufbereitet. Das Archiv befindet sich seit Juli 2001 in der denkmalgeschützten ehemaligen Fabrik der Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG am Eichborndamm 115–121 im Ortsteil Berlin-Borsigwalde.
- ↑ Abgaben von privatem Schrift- und Sammlungsgut – Landesarchiv Berlin. Abgerufen am 6. Mai 2025 (deutsch).
- ↑ Berliner Vorschriften- und Rechtsprechungsdatenbank. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- ↑ Landesarchiv Berlin - Die Geschichte Berlins - Verein für die Geschichte Berlins e.V. - gegr. 1865. Abgerufen am 6. Mai 2025.
- ↑ Eintrag 09011919 in der Berliner Landesdenkmalliste