Landherrenschaft Hamm und Horn

Die Landherrenschaft Hamm und Horn war ein vormoderner Verwaltungsbezirk für das östlich von Hamburg gelegene Landgebiet der Freien und Hansestadt. Sie bestand seit dem 15. Jahrhundert und erstreckte sich vom Steintor bis an die Grenze zu Wandsbek und Schiffbek (heute Billstedt). Sie wurde von je einem oder zwei Hamburger Senatoren verwaltet, die als Landherren bezeichnet wurden.

Während der Zugehörigkeit Hamburgs zum Französischen Kaiserreich 1811 bis 1814 ging die Landherrenschaft vorübergehend im Kanton Hamm auf. 1830 wurde sie schließlich im Zuge einer Gebietsreform mit weiteren Gebieten zur Landherrenschaft der Geestlande vereinigt.