Landschaftsschutzgebiet Meschede
Das Landschaftsschutzgebiet Meschede mit einer Flächengröße von 12.247 ha liegt im Stadtgebiet von Meschede im Hochsauerlandkreis. Es wurde 1994 erstmals mit dem Landschaftsplan Meschede durch den Kreistag des Hochsauerlandkreises als Landschaftsschutzgebiet (LSG) ausgewiesen. Bei der Neuaufstellung des Landschaftsplanes Meschede wurde es dann erneut ausgewiesen, wobei in sechs Gebieten die Schutzausweisung einer Befristung unterliegt. Dabei handelt es sich zum einen um Flächen nördlich und südwestlich des Wallenstein, wo sich regionalplanerisch gesicherten Bereiche für den Rohstoffabbau befinden (hier konkret Steinbrucherweiterungen der Brüche Wallenstein und Felsberg). Ferner sind dies Bereiche nördlich des Ferienhausgebietes Frenkhausen, drei Teilflächen am nordwestlichen Ortsrand Freienohls und am nordöstlichen Rand des Ferienhausgebietes Mielinghausen, wo nach verbindlicher Bauleitplanung und baurechtlichem Genehmigungsverfahren eine Bebauung geplant ist. Das LSG ist eines von 67 Landschaftsschutzgebieten in der Stadt Meschede. Das Landschaftsschutzgebiet Meschede wurde als Großräumiges Landschaftsschutzgebiet vom Typ A (Allgemeiner Landschaftsschutz) nach § 26 BNatSchG ausgewiesen. Dort gibt es zudem 35 Landschaftsschutzgebiete vom Typ B und 32 Landschaftsschutzgebiete vom Typ C.
Das LSG gehört nördlich der Ruhr zum Naturpark Arnsberger Wald und südlich der Ruhr zum Naturpark Sauerland-Rothaargebirge.
- ↑ Westfälisches Amt für Landes- und Baupflege: Landschaftsplan Meschede. Arnsberg 1994, S. 78 ff.
- ↑ Landschaftsplan Meschede, S. 122 ff. (PDF) Abgerufen am 2. Mai 2021.