Landwirtschaftsreifen

Landwirtschaftsreifen, mitunter auch als Landwirtschafts- und Forstreifen bezeichnet, sind Reifen, welche speziell für den Einsatz an Landverarbeitungsmaschinen oder in der Forstwirtschaft eingesetzten Arbeitsfahrzeugen konstruiert wurden.

Da sich das Gewicht von beladenen Erntemaschinen, zwischen Von 1958 bis 2020, von 4.000 auf etwa 36.000 Kilogramm fast verzehnfacht hat, wird zunehmend auf Doppelbereifung zurückgegriffen, da diese die Reifenaufstandsfläche erhöhen, was die Druckbelastung verringert.

Diese Reifen müssen regelmäßig ersetzt werden und sind oft die teuersten Verschleißteile. Zu den Qualitätsmerkmalen, die sich auf den Kaufpreis auswirken, zählen der Reifendruck, die Übertragungseigenschaften (bezogen auf die Zugkraft), das Verhalten bei der Einfederung, das Reifenprofil, die Verarbeitungsqualität und der Durchmesser.

  1. Reifen für die Land- und Forstwirtschaft. Mitas, abgerufen am 25. August 2025
  2. Landwirtschaft. Boden-Verdichtung bedroht Erträge. vom 17. Mai 2022 Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 25. August 2025
  3. 1 2 Ratgeber Landtechnik. Traktorreifen kaufen: Auf diese Kriterien sollten Landwirte achten. Agrarheute, abgerufen am 25. August 2025