Langmuir-Schicht (Glühlampe)

Die Langmuir-Schicht bezeichnet einen Bereich um den Glühdraht oder die Glühwendel, in dem praktisch keine Konvektion (Strömung) des Füllgases stattfindet. Ihre Entdeckung geht auf Beobachtungen von Irving Langmuir bei General Electric im Jahr 1912 zurück und war eine wichtige Erkenntnis zur Reduzierung des Energieverlusts durch Wärmeableitung. Durch Wendelung des Glühdrahtes und Einführung eines Inertgases konnten die Lichtausbeute und die Lebensdauer der Glühlampe gesteigert werden.

  1. Rainer Dohlus: Photonik: Physikalisch-technische Grundlagen der Lichtquellen, der Optik und des Lasers. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2010, ISBN 978-3-486-58880-4, S. 119 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).