Langstreckenrennen
Langstreckenrennen sind eine Form des Motorsports, bei der die Haltbarkeit der Ausrüstung und die Ausdauer der Teilnehmer getestet werden. Teams mit mehreren Fahrern versuchen innerhalb eines festgelegten Zeitraums von mehreren Stunden eine möglichst große Distanz (zeitbasierte Langstreckenrennen) oder eine festgelegte besonders große Distanz in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen (distanzbasierte Langstreckenrennen).
Langstreckenrennen werden mit mehreren Fahrern bestritten, die sich am Steuer abwechseln. Der Fahrerwechsel erfolgt üblicherweise beim Boxenstopp, wobei die Teilnehmer eine Pause einlegen und während des Rennens wechseln können.
Eine große Faszination sowohl für Fahrer als auch für Zuschauer ist der Rennbetrieb bei Nacht. Dieser stellt für Fahrer, Fahrzeug und Teams eine besondere Herausforderung dar, da insbesondere bei den Rennen Le Mans, Nürburgring und Spa die Strecken über große Teile komplett unbeleuchtet sind und die Fahrer durch sehr dunkle Streckenabschnitte fahren müssen. Dadurch bergen die Nachtstunden der Rennen immer ein erhöhtes Unfallrisiko. Zusätzlich sind bei den meisten Langstreckenrennen Fahrzeuge verschiedener Klassen gleichzeitig auf der Strecke, bspw. bei den 24h von Le Mans. Dadurch haben insbesondere die Fahrzeuge der schnelleren Klasse permanent Hindernisse auf der Strecke und selten freie Fahrt. Dies verlangt den Fahrern zusätzlich eine erhöhte Aufmerksamkeit ab, um Zwischenfälle zu vermeiden.