Laufzeitröhre

Mit Laufzeitröhre bezeichnet man in der Hochfrequenztechnik Elektronenröhren zur Mikrowellen-Erzeugung oder -Verstärkung, deren Arbeitsprinzip auf der Laufzeit der Elektronen beruht, d. h. auf der Zeit, die die Elektronen brauchen, um von der Kathode zur Anode zu gelangen.

  • Als Kreuzfeldröhren und Kreuzfeldverstärker (engl. crossfield amplifier, kurz CFA) werden diejenigen Laufzeitröhren bezeichnet, bei denen ein zusätzliches starkes magnetisches Feld senkrecht zum elektrischen Feld steht.
  • Bei Linearstrahlröhren wird ein zusätzliches magnetisches Feld außer beim Gyrotron nur zur Fokussierung des Elektronenstrahls verwendet.
  1. C. Wolff: Laufzeitröhren. In: Radartutorial. 1998, abgerufen am 9. Januar 2023.