Leckbier

Als Leckbier wird das Übergeschäumte oder der abgestrichene Bierschaum beim Zapfbier bezeichnet, der bei Zapfanlagen und häufig auch beim Zapfen von Bier aus Fässern in einer meist mit einer Loch-, Gitter- oder Schlitzplatte abgedeckten Wanne unter dem Zapfhahn aufgefangen wird. Es wurde früher oft zu einem geringeren Preis an finanziell schlechter gestellte Kunden ausgeschenkt.

  1. 1 2 Nick Eggers: Sprechen Sie Hamburgisch? (395). In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 17. April 2010, abgerufen am 26. September 2016.
  2. Vgl. z. B.: Thomas E. Fischer: Medienhauptstadt Hamburg: Die Medien- und Kulturgeschichte der Metropolregion von der Gründung bis zur Gegenwart. Tredition, Hamburg 2014, ISBN 978-3-7323-0599-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche): „Am 9. Dezember 1945 wurde das Tanzverbot aufgehoben. Schnell bildeten sich die ersten Clubs und Tanzkeller. In den Worten eines Zeitgenossen: ‚[…] Auch wenn es nur Heißgetränke und Leckbier gab, man sich Zigaretten […] Marke Eigenbau drehte und die eigene Not geflissentlich übersah.‘“